Rumänien

Karpaten, Wölfe, Bären und Graf Dracula. Das verbindet man mit Siebenbürgen. Und jede Menge Natur mit schroffen Bergen, klaren Flüssen und endlosen Wäldern.

Wir haben in Transsylvanien weder Wölfe und Bären noch Dracula getroffen. Aber tastächlich "bergeweise" Landschaft und jede Menge alte und neue Kirchen. Obendrein einsame Bergdörfer, Pferdefuhrwerke, Ziehbrunnen und hart arbeitende, aber freundliche Menschen.

Obwohl die Leute gelegentlich etwas abweisend wirken haben sie immer versucht uns zu helfen. Und manchmal klappt das sogar auf deutsch.

Wer die Natur mag und ein paar Hügel nicht scheut, dem können wir diese Route nur empfehlen.

 

Dort wo der dicke rote Fleck ist - da liegt Rumänien.

Im Südosten Europas.

 

Gestartet sind wir in Cluj-Napoca. Von dort nach Südwesten in die transylvanischen Wälder, vorbei am Belesi Stausee und über den ersten Pass mit 1320m nach Campeni.
Von dort nach Osten Richtung Turda und dann runter nach Sebes. Von Sebes aus direkt nach Süden über den Pasul Tártaráu mit 1678m. Anschließend weiter nach Osten über den nächsten Pass mit 1571m Richtung Brezoi und Curtea de Arges.
Ab hier geht's wieder gen Norden über den Pasul Bilea, mit 2014m der höchste asphaltierte Pass der Karpaten. Hier lag übrigens noch Schnee.

Dann geht's überwiegend flach durch tolle Landschaften zurück nach Cluj.

 

Vom Flughafen aus geht es erst mal entlang einer vielbefahrenen Hauptstrasse durch Cluj-Napoca (oder auch Klausenburg). Die deutschen Namen werden immer noch toleriert und sind gelegentlich auch noch auf den Ortsschildern zu finden.

Ein paar km hinter Cluj biegen wir ab nach Süden auf eine kleine Strasse in die Berge und machen an einem Stausee bei Somesu eine kurze Rast.

Hier treffen wir auch Thomas mit seiner Tochter. Sie saßen im gleichen Flieger und haben dieses Foto für uns geschossen.

 

Unsere erste Übernachtung. Cabana La Ionel wirkt auf uns etwas wie eine einfache Jugendherberge mitten im Wald.

Aber auf Anfrage kriegen wir etwas zu essen und auch Frühstück. Ionel, der Inhaber ist megafreundlich und seine Freundin hilft beim Übersetzen und kocht für uns.

Auf jeden Fall eine tolle Adresse für alle die es wildromantisch mit rustikalem Charme mögen.

 

Im Haupthaus gibt es für die Jugendlichen am Ende des Ganges je ein Klo und eine Dusche. Getrennt nach Männchen und Weibchen.

Wir haben hinter unserem Haus zumindest ein privates Klo. Bei Regen mit Wasserspülung.

 

Trinkwasser gibt es in den Bergen reichlich.

Oft hat jemand eine kleine Holzrinne angebracht die das Abfüllen von Trinkwasser erleichtert. Und meistens hängt dort auch ein Becher, damit der müde Wanderer sich erfrischen kann.

Laut Aussage von Don Ionel ist das Wasser i.O. Wir können bestätigen dass es sehr gut schmeckt und wir hatten keinerlei Probleme.

Prost!!!

 

Den Asphalt haben wir schon gestern hinter uns gelassen. Aber hinter der Pension von Ionel wird der Schotter etwas gröber und die Strasse etwas steiler.

Und wir sind schon mitten drin in Transylvanien. Es ist genau wie wir es erwartet hatten. Schroff, bergig und Natur pur.

 

Wir machen gerade eine Pause um unsere Abwässer im Wald zu verklappen, als dieser Transporter von hinten kommt.

Drin sitzen unsere Freunde vom Vortag und gönnen sich eine kleine Verschnaufpause auf dem Weg nach oben.

 

In der Nähe des kleinen Ortes Belis, beim gleichnamigen Stausee kommen wir durch dieses kleine Bergdorf.

Das Dorf besteht lediglich aus ein paar kleinen Blockhütten und ein paar Ställen, sowie einem kleinen Sägewerk.

 

Dieser kleine Laden verkauft anscheinend vorwiegend Rum. Und natürlich gibt es keine gemeinsame Sprache außer Zeichen und unserem Zettel auf den wir uns bei Ionel die wichtigsten Worte wie "Guten Tag" "Danke" und "Auf Wiedersehen" geschrieben haben

Zum Glück haben wir auch "Brot" und "Käse" nicht vergessen.

Die alte Frau schenkt uns ein Stück Brot und einen großen Brocken Sauermilchkäse.

Wir versuchen zwar zu bezahlen, haben aber keine Chance.

 

Nicht jeder zur Wohnung umgebaute Bus ist auch ein Wohnmobil.

Hier gilt: Wohnen ja. Mobil nein.

 

Das heimische Sägewerk besticht durch moderne Antriebstechnik....

 

........und höchste Sicherheitsstandards.

 

Und weiter geht's durch's wilde Transsylvanien.

Um das Schloß Dracula haben wir natürlich einen großen Bogen gemacht, obwohl es ja sehenswert sein soll. Aber was hilft's wenn man nachher nur noch nachts davon erzählen kann weil man das Tageslicht nicht mehr verträgt.

Den ersten Pass haben wir hinter uns. Oben haben wir übrigens Thomas + Tochter wieder getroffen. Sie kamen aus einer ganz anderen Richtung, obwohl es laut Karte nur einen Weg gibt.

 

Nach einer tollen Abfahrt gönnen wir uns hier eine kleine Pause.

Auch Thomas und Karlchen treffen wir hier ein letztes Mal.

Nach einem kühlen Bier geht's weiter Richtung Tal.

Auf dieser Strecke gibt es eine kleine Überaschung. Wir stellen abends fest, dass die Strasse nicht dort endet wo wir es laut Karte vermuten und müssen daher die Routenplanung etwas ändern.

 

Typisches Bild eines kleinen Bauernhauses mit Heuvorräten.

 

Sind die nicht süß?

Strahlen die beiden Alten nicht Ruhe und Harmonie aus?

 

Auch typisch.

Rumänischer Landhausstil aus Stein und Holz.

 

Rumänien, ein Land wo Milch und Honig fliesst.

Na ja zumindest gibt es nach jeder Kurve eine Ansammlung von Bienenvölkern.

 

....... und Milch fliesst auch an manchen Stellen.

 

Kirchen, Kirchen...immer wieder Kirchen und die werden immer noch neu gebaut.

 

Die Strecke von Buru nach Aiud ist wirklich landschaftlich sehr schön. Dummerweise ist sie recht eben und somit sind die 31km trotz kühlem Gegenwind recht schnell abgestrampelt.

 

In Rumänien gibt es fast soviele Störche wie im Mühlenkreis.

Störche direkt an der Straße. Geklapper haben wir aber nicht gehört.

 

Sebes (oder Mühlbach)unser heutiges Etappenziel, hält jede Menge deutsche Spuren bereit, jedoch keine Unterkunft.

Dies ist recht typisch für diesen Landstrich. Pensionen oder Hotels gibt es nur am A.... der Welt. So hält man die Stadtkerne von lästigen Touris frei.

Hier finden wir erst ein Stückchen ausserhalb ein Motel. Sehr schade, weil man so keinen Eindruck vom Stadtleben bekommt.

 

Inschrift am Gebäude vom Foto oben.

Und wenn das stimmt, gibt es in Deutschland eine riesige Freiheitslücke!

 

Viele Häuser haben einen Ziehbrunnen vor der Tür. Das ist gut für uns, denn so finden wir auch innerhalb der Ortschaften immer gutes, kühles Trinkwasser.

Das Dach und das Gitter verhindern die Verschmutzung des Wassers.

 

Der hat richtig viel HEU.

 

Kleine Echse am Strassenrand.

Gesehen und fotografiert von Adlerauge Iris E. aus M.

 

Elektrizität ist in Rumänien häufig bunt.

Auch ohne Yello Strom.

 

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach.....

In diesem Fall ist es der Fluß Sebes.

 

Frosch am Strassenrand.

Gesehen und fotografiert vom blinden Hahn Norbert E. aus M.

Blinder Hahn findet auch mal 'nen Frosch.(Immer öfter auch ohne Korn Anmerkung der Chefredakteurin)

 

Es geht aufwärts. Auf dem Weg von Sebes zum Pasul Tártaráu kommen wir an diesem Stausee vorbei.

In Rumänien gibt es jede Menge Stauseen zur Stromerzeugung. Einige sind jedoch trocken.

 

Das Leben der Iris E. auf der Überholspur.

Von Sebes zum Tártaráu-Pass sind es ca. 80km. Natürlich überwiegend bergauf. Immerhin hat der Pass eine Höhe von 1678m.

Außer LKWs die zu den verschiedenen Baustellen an der Strecke fahren ist hier nicht viel los.

Hier stauen sie sich unmittelbar vor der Baustelle. Danach haben wir die Piste eine zeitlang für uns.

 

Iris und die Kühe.

Kurz vorher hat so ein Rindviech versucht der rasenden Iris zu entkommen. Wollte aber auf keinen Fall die Strasse verlassen und ist wie blöd vor dem Fahrrad hergerannt.

 

Hier in Rumäenien scheint jeder Tümpel in der Landkarte ein Stausee zu sein. Dies ist der Oasa-Tó und so gibt es mal ein kleines Stück waagerechte Wegstrecke.

Das hat gerade heute Seltensheitswert, da es doch die ganze Zeit nur bergauf geht ( ok. ok. einmal hatten wir auch eine kleine knackige Abfahrt).

 

HUNGER

 

Hin und wieder gibt es Gabelungen die natürlich nicht in der Karte stehen und dummerweise geben diese Rindviecher keine Auskunft.

Und Menschen sind nirgends zu sehen.

 

Geht doch. Der Weg scheint richtig zu sein. Zumindest geht es weiter bergauf.

 

Den Fluß haben wir nun auch wieder und ansonsten überall riesige Tannen und alle naselang tolle Fotomotive.

 

Der Fliegenfänger von Rumänien.

Dabei gibt es hier genug Wasser um sich auch gelegentlich mal zu waschen.

Der tolle Pass Pasul Tártaráu mit1678 m liegt nun hinter uns.

Dank der vielen Bäume gab's nix zu sehen....Nun geht es aber rasant bergab.

Noch schöner wäre es aber ohne diese dämlichen Laster, die soviel Staub aufwirbeln, dass man nichts mehr sieht.

 

Der romantische Zeltplatz am schönen Bergsee entpuppt sich als schwer zu finden.

Der Stausee Vidra-tó ist zur Zeit definitiv nicht voll und obendrein schwer zugänglich.

So suchen wir etwas länger bis wir ein stilles Plätzchen mit fliessend Wasser und ohne Müll finden.

 

Trotz allem finden wir einen schönen Platz mit Wasseranschluß..

Norbert hat die Proviantreste dann auch ordnungsgemäß in einen Baum gebaumelt damit die Bären nicht unser Zelt samt Insassen zerfetzen nur um unsere Goldbären aus der Tüte zu befreien.

 

Statt Holzrinne.

 

Gleich nach dem Aufstehen geht es schon wieder hoch über den nächsten Pass. Wir lieben solche Kaltstarts. Kein Kaffee, aber Berge. Na gut, eine knackige Steigung am frühen Morgen bringt den Kreislauf auch auf Touren.

Und zur Belohnung findet sich immer irgendwo ein Plätzchen mit geiler Aussicht und einem Müsliriegel.

Und mal ehrlich!!!!!!Der Anstieg auf die 1571m hat sich gelohnt, oder?

Aber der Kaffee fehlt trotzdem.

 

Die Abfahrt hat sich jedenfalls auch gelohnt. Einfach nur kullern lassen .... ..... aber es fehlt immer noch der Kaffee.

Aber gleich sind wir in Voineasa. Da sollten wir etwas finden.

 

Klappt auch.

Voineasa hat jede Menge Pensionen, einen Campingplatz und wir kriegen auch frischen Kaffe und lecker Zimtgebäck.

Dieses Haus steht am Ortsausgang von Voineasa. Zum Glück sieht nicht der ganze Ort so aus. Diese Hütte ist nicht nur von Ziegen bewohnt.

 

Die Häuser sind häufig reichhaltig verziert.

 

An der E81 zwischen Brezoi und Calimanesti liegt das Kloster Cozia. Es liegt direkt zwischen der vielbefahrenen Fernstrasse und dem Fluß Olt

Dieses Kloster zieht haufenweise Touristen an und der Ort Calimanesti verfügt über reichlich Hotels und Pensionen.

Wir gönnen uns eine kurze Verschnaufpause im Schatten der Bäume im Klosterhof und erholen uns von der nervigen Hauptstrasse.

 

Das Kloster ist wirklich sehenswert. Nicht nur aufgrund der vielen Wandmalereien.

 

Aber eigentlich gefallen uns diese kleinen Kirchen viel besser.

Auch wenn hier viel und gerne gestorben wird. wie die zahllosen Grabsteine beweisen.

 

Wasserknecht bei der Arbeit.

Die Brunnen sind oft reich verziert und das Wasser ist immer lecker.

Häufig sind sie eine Kombination aus Brunnen und Heiligenhäuschen und die Menschen kommen oft mit Gefässen um sich das "geweihte" Wasser abzufüllen.

 

Von Calimanest nehmen wir die Abkürzung über Salatrucel nach Suici.

Nach ein paar km hört der Asphalt auf und es geht auf Schotter steil bergauf.

Bereits nach ein paar hundert Metern hat man das Gefühl in einer anderen Zeit gelandet zu sein.

Hier sind die Häuser und das Leben noch sehr einfach.

 

Das gilt jedoch nicht für die Strecke.

Obendrein zieht ein Unwetter auf. Sturmböen biegen die Bäume und in der nahen Ferne grollt der Donner.

 

Und die Unterkünfte sehen nicht wirklich einladend aus.

 

Zum Glück verzieht sich das Unwetter und wir können die einmalige Landschaft genießen.

 

Plötzlich und unerwartet kommen wir auf diese Bergalm.

Hier stehen sogar zwei Fußballtore rum.

 

Noch so ein Bergbauernhof.

 

Wir nähern uns wieder der Zivilisation. Erstaunlicherweise kommen wir tatsächlich wie geplant in Suici an. Hier ist auch die Strasse wieder geteert.

Leider müssen wir auch hier wieder feststellen, dass man in etwas größeren Ortschaften nicht immer eine Unterkunft findet. Wir müssen noch 13km weiterfahren bevor wir eine Pension finden. Und die liegt auch nicht auf unserem Weg.

Dafür kriegen wir hausgemachen Schnaps und Wein.

 

Über Nacht hat es geregnet und wir nehmen die nächste Abkürzung durch die Berge auf nassem Lehm in Angriff.

Uns bietet sich wieder jede Menge Landschaft. Und davon reichlich. Obendrein mit viel Potenzial sich zu verfahren.

Und der Lehm ist so glitschig dass man weder bergauf noch bergab, weder radelnd noch zu Fuß, Traktion findet.

 

Kleine fette Blindschleiche.

 

Reinlichkeit muß sein.

Nach einer ordentlichen Schlammschlacht schreien unsere Lastentiere förmlich nach einer Wäsche und ein paar Tropfen Öl.

 

Just in Time!

Wir haben gerade eine Unterkunft gefunden und unser Zimmer bezogen als es laut auf dem Blechdach trommelt.

Der Blick aus dem Fenster zeigt, dass es draußen ziemlich ungemütlich ist .

 

Die Hagelkörner hatten schon einiges an Schlagkraft und blieben zum Teil noch am nächsten Tag noch liegen.

 

Wirkliche Weltuntergangsstimmung.

 

Am nächsten Morgen sieht man auf der Hauptstrecke die Auswirkungen des Unwetters.

Immer wieder Erdrutsche, die in der Nacht runtergekommen sind.

 

Hier gehts auf den höchsten, komplett asphaltierten Karpatenpass, den Pasul Bilea.

Bis hier war die Steigung noch moderat, aber ab jetzt geht es in engen Serpentinen bergauf.

Diese Höhe hatten wir zwar auch schon auf den anderen Pässen, aber hier war der Wind doch teilweise heftig und trotz Südseite war es rattenkalt.

Also erst mal etwas wärmer anziehen bevor wir die letzte Etappe in Angriff nehmen.

 

Kleines Gruppentreffen. Der Vorteil am Motorrad liegt klar auf der Hand, man kann viel später gelassen losfahren und friert nicht so erbärmlich.

Unser Vorteil: wir haben uns unser Abendessen redlich verdient!

 

Eigentlich möchte man denen die Wolle klauen..brrrr

 

Wenn die Finger steifgefroren sind erscheint selbst so ein Holztier kuschelig und streichelweich.

 

Da können selbst die Venezolanos noch was lernen.

Die Rumänen fahren gerne zum Grillen in die Wildnis. Hier werden wir sogar zum Fischessen eingeladen. Aber es ist uns doch etwas zu kalt und wir fahren weiter.

Zumal Fisch eh nicht jedermans Sache ist.

 

Dieser Wasserfall stürzt sich in mehreren Kaskaden unter der Strasse durch den Berg hinunter.

Und es ist noch kälter als es hier aussieht.

Aber für euch ist uns keine Mühe zu viel, kein Berg zu hoch und kein Wetter zu kalt.

 

Talblick.

Sind wir da wirklich hochgestrampelt?

 

Orthomol macht's möglich.

Das stärkt die Abwehrkräfte und die Leistungsfähigkeit des gequälten Sportlers und läßt das Lächeln im Gesicht einfrieren.

 

Qausi oben und einfach ein toller Ausblick und ein Genuß zu sehen, was man alles mit 2 Beinen schaffen kann. Gleich gehts ja durch den Tunnel auf die andere Seite, da wird ja hoffentlich die Sonne scheinen und alles wärmer werden.

 

Im Tunnel, der nur gut 700 Meter lang ist, ist die Sicht trotz Lampen gleich null.

Der fette Nebel schluckt das ganze Licht der Stirnlampen. So steigt Norbert lieber ab und tapst mutig vorraus.

So orientiert er sich immer an der rechten weißen Linie. Leider klappt das nicht immer so ganz und wir stoßen gelegentlich fast an die linke Tunnelwand. Da kommt man schon mal schnell auf die doppelte Strecke durch das ewige Zickzack! Zum Glück gibt es nur 2 Autos als Gegenverkehr.

 

Na super. Auf der Nordseite ist es noch nebeliger und noch kälter.

Also schnell das obligatorische Gipfelfoto, die winddichten Regenklamotten angezogen und ab durch die Mitte - runter in die Sonne.

 

Dies ist die Nordseite mit tollen Serpentienen.

Ab ins Tal.

 

Dummerweise kann man die Abfahrt nicht so richtig geniessen, da die Finger so steifgefroren sind, dass das Bremsen zur Tortour wird.

 

Die rasende Iris siegt klar beim Etappenrennen gegen diesen Trecker.

Die Jungs auf dem Anhänger johlen begeistert.

 

In Cartisoara wärmen wir uns in einem kleinen Cafè bei Kaffee und Bier und planen die nächste Etappe.

Ursprünglich wollten wir hier übernachten. Aber nachdem wir wieder aufgetaut sind beschließen wir noch ein paar km weiter zu fahren.

 

Dieser selbstfahrende Kartoffelroder zeugt von der hohen Ingenieurkunst der Rumänen.

Und hier sieht man mal was eine deutsch-italienische Kooperation leisten kann.

 

Altes Kloster in Carja.

 

Noch Fragen?

 

Mädchen in der traditionellen Kleidung.

 

Typische Ortschaft.

Idyllisch aber alles leicht verfallen.

 

Hier noch einmal....

 

..... ein kleiner Einblick .....

 

..... in die Vielfalt der Kirchen.

Hier ist nun aber Schluß mit den alten Gemäuern.

 

Dafür nun einen tollen Blick auf Neue.

Die Stadt Medias hat einen schönen alten Stadtkern mit Cafes, Geschäften und historischen Sehenswürdigkeiten.

Aber von oben sieht man auch einige Bausünden der Vergangenheit.

 

Dieser Prachtkerl posiert für uns am Waldrand.

Leider machen nach uns noch ein paar Autos eine Vollbremsung und verscheuchen Harry Hirsch schnell in den Wald.

 

in dieser Gegend wird an den Brunnen nicht gekurbelt. Hier haben die langen Hebel Vorrang.

 

Die Reise neigt sich dem Ende. Von Ludus fahren wir auf eine kleinen Nebenstrasse nach Norden. Durch Zau de Campie und Mihesu de Campie führt die Straße am Fluß entlang der sich immer wieder zu herrlichen Seen ausweitet.

 

Sonntagsausflug.

 

Angeln ist die Lieblingsbeschäftigung der Rumänen.

Wo ein Gewässer ist, da sind auch Angler. Hier scheint ein regelrechtes Anglerparadies zu sein.

 

Der Bahnhof von Balda.

Wenn hier die Handys hergestellt werden, wundert mich gar nichts mehr.

 

Elefantenrennen.

Kein Trecker ist schnell genug um der rasenden Iris zu entkommen.

 

Auch typisch: Holzspeicher zum trocknen der Maiskolben. Hier sind sie gut belüftet und gleichzeitig sicher vor dem lieben Vieh.

 

Ziel erreicht. Eine nette kleine Pension nur 500m vom Flughafen entfernt.

Und da unser Flieger bereits morgens um 6h (in Worten sechs Uhr!!!!) startet verzichten wir darauf direkt in Cluj zu übernachten.

Cluj ist zwar ein nettes Städtchen aber von dort sind es ca. 6km entlang einer vielbefahrenen Hauptstrasse.

 

Und das repräsentiert in etwa unseren Konsum an rumänischem Bier.

So, das war's schon wieder. Wer's gerne ursprünglich mag, darf unsere Route gerne kopieren. Die Karte "Transylvania" vom ungarischen Verlag Cartographia war zwar auch nicht immer fehlerfrei, hat uns aber hervorragende Dienste geleistet

So, genug geredet. Ich hoffe die Seite hat euch gefallen. Guckt auch mal gelegentlich auf die Seite mit den Links. Da findet ihr Empfehlungen von Firmen oder Produkten die wir mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen können. Obendrein trägt deren Unterstützung dazu bei, dass wir sowohl das Reisen, als auch diese Seite fortsetzen können.

Herzliche Grüße aus Minden,

Die Strampler Iris & Norbert